Wasserhärte Schaffhausen

Schaffhausen
Das Interkantonale Labor in Schaffhausen untersucht regelmäßig die Qualität des Quell-, Grund- und Trinkwassers, die als ausgezeichnet gilt. Schon um 1600 war Schaffhausen wegen seiner guten Wasserversorgung durch 30 Brunnen, die aus der Mühlentalquelle gespeist wurden, bekannt. Das Wasser für die Wasserversorgung der Region kommt heute, nach Angaben des Energieversorgers SH Power, aus Rheinhalde, Warthau, Engestieg, Hemmetal und vom Rheinfall. Das Trinkwasser wird im Kanton Schaffhausen hauptsächlich aus Grundwasser gewonnen. Die großen Grundwasserpumpwerke in Rheinhalde und Warthau sind für die Qualitätssicherung und Wasserversorgung zuständig.

Insgesamt ist das Wasser in der Region um Schaffhausen hart, wobei die Angaben für die einzelnen Fassungsgebiete auch hier unterschiedlich sind. Die Gesamthärte liegt in Rheinhalde bei 27,8 °fH, in Warthau bei 36,2 °fH, am Engestieg beträgt sie 27,8 °fH, im Hemmegal 24,0 °fH und in Neuhausen am Rheinfall 22,2 °fH. Zusätzliche Schwankungen ergeben sich durch die einzelnen Druckzonen in den Fassungsgebieten und die jeweilige Mischung von Wasser aus unterschiedlichen Gebieten.

Der Härtegrad des Wassers schwankt also nicht nur von Ort zu Ort stark, sondern kann sich auch innerhalb eines Ortes je nach Jahreszeit und Mischungsverhältnis von Wasser aus verschiedenen Fassungsgebieten ändern. Die genauen Angaben zur Wasserqualität sollten also direkt beim jeweiligen Wasserversorger oder Kantonalen Labor erfragt werden. Denn mit dem Wissen um die aktuelle Beschaffenheit des Wassers lässt sich das kostbare Element am besten günstig und umweltschonend nutzen.

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